PRO: Wer nicht provoziert, wird nichts bewegen
Auch wenn wir das nicht hören wollen - dieser Friseur-Negativ-Artikel rüttelt auf und nennt das Kind beim Namen: Unsere Branche hat echte Probleme!
Money, money, money
Das Thema Geld ist IMMER ein Punkt, wenn über Friseure diskutiert wird. Wer will schon Friseur werden, wenn die Branche immer an den untersten Plätzen des Lohnniveaus dümpelt? Was bringt einem das gute Trinkgeld für die Pension, im Urlaub, wenn man krank ist?
Friseur-Azubis und Friseure generell kriegen echt wenig Geld - und warum kriegen die in Bayern mehr als die im Osten?! "Wir können nicht mehr bezahlen". Es wird Zeit, dass Billigfriseure die Preise erhöhen, denn was nichts kostet, ist nichts wert. Unsere Branche verträgt mehr Selbstbewusstsein - gute Arbeit darf auch gut bezahlt werden.
Billige Putzkraft
Wer will schon eine Lehre machen, in der die ersten Jahre nur geputzt wird? Leider gibt es immer noch die schwarzen Schafe, die eine Friseurlehre mit einer billigen Reinigungskraft verwechseln. Die Folge: Die extrem hohen Abbruchszahlen unserer Branche.
Huhn oder Ei?
Was war zuerst? Das schlechte Image oder die schlechte Bezahlung? Wenn wir nicht alle unseren Mitarbeitern mehr zahlen, wird sich dieses Bild niemals ändern. Zeitungen mit Millionenauflage werden unsere Branche immer wieder in die Negativschlagzeilen bringen.
Es ist gut, dass das Thema in den Medien bleibt. Immer wieder in die Wunden zu stechen, weckt Innungen, Zentralverband, Politik und Billigfriseure vielleicht eines Tages auf.