Nachdem Michael Bredtmann mit seiner "Bargeldabschaffung im Salon" für spannende Diskussionen in den Sozialen Medien gesorgt hat, erreicht uns die nächste Nachricht aus Berlin.
„Wir werden immer noch gefragt, ob man bei uns mit Karte zahlen kann“, sagt Silke Kamchen und schüttelt den Kopf. „Ja natürlich!“ Die Unternehmerin versteht die Welt nicht mehr. In ihrem Beautysalon PÜPPIKRAM in Berlin-Friedrichshain ist es ganz selbstverständlich, mit Karte zu bezahlen – oder direkt mit dem Smartphone. Sie hat vor kurzem ganz auf digitales Geld umgestellt.
„Bei uns haben die meisten Kunden sowieso mit Karte bezahlt“, sagt Kamchen. „Mindestens 70 Prozent. Ich habe immer versucht zu vermeiden, dass jemand mit Bargeld zahlt.“
„Ich fühle mich nicht gut, wenn ich mit 1.500 Euro zur Bank gehe“
Bargeld bedeutet Aufwand, sagt Silke Kamchen. „Das nervt mich, das hat mich schon immer genervt. Man muss es zählen, man muss es zur Bank bringen.“ Auch die Sicherheit spielt für die Unternehmerin eine große Rolle. „Ich fühle mich manchmal nicht so gut, wenn ich mit anderthalbtausend Euro zur Bank gehe,“ gibt sie gerne zu. Mit dem digitalen Geld ist die Abrechnung außerdem schneller gemacht.