Die Friseurinnung Hamburg hat sich neu aufgestellt. Im Juli wurde ein neuer Vorstand und Marc Breckwoldt zum neuen Obermeister gewählt. Marc Breckwoldt führt das Friseurunternehmen Ryf of Switzerland mit 39 Salons in Deutschland und ist der erste Nicht-Friseur in diesem Amt im Hamburg. Möglich wurde seine Wahl durch eine Ausnahmeregelung, die die Satzung der Innung vorsieht.
Sein Ziel formuliert Breckwoldt klar:
„Das Friseurhandwerk ist ein Zukunftsberuf und muss auch wieder so wahrgenommen werden.“
Unternehmerischer Blick auf das Friseurhandwerk
Breckwoldt ist gelernter Bankkaufmann und studierter Betriebswirt. 2005 übernahm er die Geschäftsführung von Ryf. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 400 Mitarbeitende an 39 Standorten deutschlandweit.
Seine neue Aufgabe sieht Breckwoldt deshalb nicht ausschließlich aus handwerklicher Perspektive. Die Innung müsse die Chancen des Berufs stärker sichtbar machen und die Betriebe mit guter Ausbildung, moderner Betriebsführung und Offenheit für neue Technologien zukunftsfähig aufstellen. „Es geht nicht darum, Probleme zu verwalten, sondern Lösungen zu entwickeln“, erklärt er.
Beim imSalon Zukunftskongress 2025 erhob Marc Breckwoldt im Rahmen einer Podiumsdiskussion die Stimme für das ganze Handwerk und diskutierte mit renommierten PolitikerInnen aller Parteien über die Herausforderungen im Handwerk.