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Credit: ZV Friseurhandwerk

15.01.2019

Zentralverband lud zum Obermeister-Jahresauftaktseminar in Kiel

Mit über 100 Obermeistern und Meinungsbildnern der Branche startete der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) in Kiel ins Jahr 2019.

Das Jahresauftaktseminar vom 12. bis 14. Januar beschäftigte sich neben den großen Themen Ausbildung, Berufsnachwuchs und Finanzen vor allem mit neuen Impulsen für die erfolgreiche Innungsarbeit.
Die Obermeisterinnen und Obermeister sowie Ehrengäste diskutierten beim gemeinsamen Auftaktseminar in der Landeshauptstadt Schleswig-Holsteins die drängendsten Fragen der Branche und erarbeiteten gemeinsam Vorschläge und Antworten.

Durch eine engagierte Lobbyarbeit werden die Herausforderungen des Friseurhandwerks in die Politik getragen. Spitzenpolitiker wie Monika Heinold, stv. Ministerpräsidentin und Finanzministerin des Landes Schleswig-Holstein und Dr. Ulf Kämpfer, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel diskutierten zu Beginn der Veranstaltung intensiv mit den Obermeisterinnen und Obermeistern.

Credit: ZV Friseurhandwerk

Vizepräsident Herbert Gassert betonte in seiner Grundsatzrede die Notwendigkeit der Unterstützung der Innungen, als Lebensnerv einer erfolgreichen Interessenvertretung des Friseurhandwerks. Jan Kopatz, ZV Vorstand und Vorsitzender des ZV Ausschusses für Innovation und Kommunikation (im Bild rechts), stellte in seinem Beitrag den Service und die Unterstützung für das Ehrenamt in den Mittelpunkt. Obermeistertrainings, Kommunikationsseminare und eine virtuelle Akademie für das Ehrenamt sind in diesem Zusammenhang die zentralen Stichworte.


Die Reform der Ausbildungsordnung war Gegenstand des Seminarprogrammpunktes von Robert Fuhs, ZV Vorstand und Vorsitzender des ZV Ausschusses für Berufsbildung. Eine modernisierte Ausbildung ist der Grundpfeiler für die Attraktivität des Friseurberufes. In diesem Zusammenhang wurde auch die neue Friseurberichtsheft-App und das Ausbildungsmagazin Hairgoals vorgestellt.


Den aktuellen rechtlichen Themen widmete sich dann ZV-Justiziar Joachim Weckel. Im Mittelpunkt seines Vortrages: Die Bekämpfung der Schwarzarbeit und unberechtigte Ausnahmebewilligungen.

Gerd Achilles, (im Bild rechts) Steuerexperte für das Friseurhandwerk, diskutierte in einem praxisnahen Vortrag die wichtigsten Themen der Kassenführung und Kassennachschau im Friseurgewerbe. Unter dem Motto „Wer schreibt, der bleibt“ brachte Herr Achilles den Obermeisterinnen und Obermeistern die Einzelaufzeichnungspflicht der Kassenführung näher und stellte sich im Anschluss den vielen Detailfragen. Es kristallisierte sich schnell heraus, dass die wachsenden Anforderungen an die formelle Ordnungsmäßigkeit für viele Friseurunternehmer eine echte Herausforderung sind.

Spitzenrednerin Isabella Herzig sorgte am zweiten Seminartag mit Ihrem Vortrag „Code der Mimik – Emotionen lesen, Menschen verstehen“ und einer Reihe von Selbsttests für überraschende Erkenntnisse. Sie erstaunte die Obermeisterinnen und Obermeister mit dem Thema Emotionale Intelligenz und der zu erlernenden Fähigkeit, Emotionen wahrzunehmen, zu verstehen und zu beeinflussen.


Festlicher Höhepunkt der Veranstaltung war  das Galadinner im Kieler Yachtclub.


Der Zentralverband des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) vertritt als Bundesinnungsverband die Gesamtinteressen des deutschen Friseurhandwerks. In ihm sind 13 Landesinnungsverbände zusammengeschlossen, deren Mitgliederbasis rund 260 Friseur-Innungen bilden. In der Bundesrepublik Deutschland gibt es mehr als 80.000 Friseursalons mit über 200.000 Beschäftigten und rund 22.000 Auszubildenden. Der Jahresumsatz liegt bei über 6,8 Milliarden Euro. Präsident des Zentralverbandes ist Harald Esser, Hauptgeschäftsführer ist Jörg Müller. Sitz der ZV-Geschäftsstelle ist Köln.
Köln, 15.01.2019