Gianni D'Assero ist viel unterwegs. Im Taxi, auf dem Weg von der Mailänder TIGI Academy zu seinem Hotel, nimmt er sich Zeit für uns, und wir plaudern über den Jungen Gianni, über Trainerfindung im Hause TIGI und darüber, warum er den Satz „Wir müssen die Leute motivieren!“ so nicht stehen lassen kann.
Im Gespräch mit Katja Ottiger
imSalon: Ein Italiener in Deutschland mit Französisch klingenden Salons: „FILLE et GARCON“. Wie kam es zur Namensgebung?
Gianni D'Assero: Ich habe diesen Namen schon immer geliebt: „Mädchen und Jungen!“ Und das liegt nicht nur daran, dass meine Frau und ich zuerst ein Mädchen und dann einen Jungen bekommen haben! Mädchen oder Junge - das ist die Basis unseres Daseins, unseres persönlichen Lifestyles. Ich musste sogar 7 oder 8 Jahre warten, bis ich endlich zuschlagen konnte, denn der Name war jahrelang geschützt.
"Mädchen oder Junge - das ist die Basis unseres Daseins, unseres persönlichen Lifestyles"
Wie oft erweckst du den Jungen in dir?
Ich ertappe ihn in vielen Situationen, in denen ich denke: Junge, Junge, in deinem Alter!
Bei Shootings zum Beispiel, da werden wir immer gern mal zu Jungs und da kommen ja auch die besten Sachen bei raus. Jungen haben ihren besonderen Charme.
Aber wenn es darum geht, Ordnung zu machen und Erfahrung aus dem Ärmel zu schütteln, ist es gut, nicht mehr der Junge zu sein.



