Eine Privatinitiative wurde von seiner Verwandtschaft initiiert und notwendige Güter (Kleider, Decken, Medikamente, medizinischer Bedarf, Hygieneartikel, Babynahrung, etc.) gesammelt und geladen.
Dank einer Mitarbeiterin wurde auch die Euro Friwa darauf aufmerksam. Der Ukrainer präsentierte seine Liste mit dringend benötigten Artikeln. Neben Medikamenten sind es vor allem Hygieneprodukte, die benötigt werden.
Das Euro Friwa Team füllte den freien Raum des Trucks voll mit Paletten und den wichtigen Produkten Waschmittel, Handtücher, Shampoos, Seife, Desinfektionsmittel, Masken und Bürsten im Warenwert von 30.000 €.
Der Fahrer hat sich dann am 03.03. auf den Weg zurück gemacht. Ziel war ursprünglich die polnisch-ukrainische Grenze, wo Güter in kleinere Transportmittel umgeladen werden sollten.
Der LKW-Fahrer hat sich gestern aus der Ukraine gemeldet, hat nun doch nicht umgeladen und ist mit seinem 40 Tonner schon auf dem Weg nach Kiew, wo diese Güter ebenso dringend gebraucht werden.
Ein mutiger Einsatz, denn aus der Ukraine kommt er so erst mal nicht mehr raus. „Wir warten auf sein nächstes Lebenszeichen, wenn er in Kiew angekommen ist“, erklärt uns Euro Friwa Geschäftsführer Volker Dürrbeck, „Dieser Mann hat sich einer ungeheuren Gefahr ausgesetzt, denn Männer dürfen ja eigentlich das Land nicht verlassen. Dennoch hat er sich selbstlos und mutig auf den Weg gemacht. Das berührt mich und das ganze Euro Friwa Team sehr.“