Akin Konizi, Creative Director der HOB Academy und Leiter des bei den British Hairdressing Award ausgezeichneten „Artistic Team of the Year“, verrät, worauf es bei tragbaren und präzisen Cuts wirklich ankommt:
- Nicht das Haar, sondern Kopfform, Knochenstruktur und Wuchsrichtung analysieren
Beim Haarschnitt braucht es ein Konzept, das auf einer soliden Grundlage aufbaut. Kopfform, Gesichtskontur, Knochenstruktur, Wirbel sowie die natürliche Wuchsrichtung geben eine Ausgangslage vor, die bereits vor dem Schnitt berücksichtigt werden muss. Akin Konizi spricht hier davon, den Schnitt „von innen nach außen“ zu gestalten.
- Hör auf damit, das Haar zu bändigen! Arbeite bewusst mit dem, was da ist
Ein starker Schnitt entsteht nicht dadurch, dass das Haar in eine Form gezwungen wird. Entscheidend ist vielmehr, die natürlichen Eigenschaften zu nutzen: Wuchsrichtung, Dichte, Textur und Bewegung geben vor, wie das Haar fallen kann. So entstehen Schnitte, die nicht erst aufwendig gestylt werden müssen, um gut auszusehen.