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31.03.2026

Neue CO₂-Richtlinien für Friseurdienstleistungen

Ab Juni 2026 soll ein neues Modell zur Reduktion von Emissionen im Dienstleistungssektor in Kraft treten. Haarfarbe und Blondierungen erhalten zukünftig ein CO₂-Budget je Kunde.

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Persönliches Emissionskonto für Beauty-Dienstleistungen

Konkret sieht der Entwurf vor, dass jede/r BürgerIn künftig über ein jährliches CO₂-Kontingent für sogenannte „nicht lebensnotwendige Dienstleistungen“ verfügt. Darunter fallen auch ausgewählte Friseurdienstleistungen.

Je nach Aufwand und Energieeinsatz werden Behandlungen unterschiedlich bewertet:

  • Waschen & Schneiden: niedriger CO₂-Verbrauch
  • Föhnen & Styling: mittlerer CO₂-Verbrauch
  • Colorationen & Blondierungen: hoher CO₂-Verbrauch

Vor allem chemisch intensive Behandlungen könnten damit künftig zum Luxusgut werden.

Transparenz im Salon

Friseurbetriebe sollen verpflichtet werden, den geschätzten CO₂-Ausstoß jeder Dienstleistung offen auszuweisen – sowohl in der Preisliste als auch auf der Rechnung.

„Wir rechnen aktuell damit, dass eine klassische Blondierung bis zu 80 % des jährlichen Beauty-Budgets verbrauchen könnte“, erklärt eine Sprecherin der Initiative. „Das wird das Konsumverhalten deutlich verändern.“

Neue Services entstehen

Gleichzeitig reagiert die Branche bereits mit innovativen Konzepten:

  • „Klimaneutrale Haarschnitte“ mit reduziertem Energieeinsatz
  • Lufttrocknungs-Optionen statt Föhnen
  • Spezielle „Low-Impact-Colorationen“

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Einige Salons prüfen zudem Kooperationen mit Kompensationsanbietern, um emissionsintensive Behandlungen weiterhin anbieten zu können. Dadurch entstehende Mehrkosten werden fixer Bestandteil zukünftiger Preiskalkulationen sein.

Zwischen Skepsis und Zustimmung

Während Nachhaltigkeit in der Branche seit Jahren ein wachsendes Thema ist, stößt der aktuelle Vorschlag nicht nur auf Zustimmung.

„Wir sehen definitiv die Notwendigkeit, unseren Beitrag zu leisten“, so ein Wiener Saloninhaber. „Aber ob ein CO₂-Budget für Haarschnitte der richtige Weg ist, bleibt fraglich, zumal das Konzept recht komplex ist.“

Realität oder Zukunftsvision?

Noch befindet sich die Richtlinie in der Prüfphase. Klar ist jedoch: Die Diskussion rund um Nachhaltigkeit im Salon hat eine neue Dimension erreicht – und könnte die Branche langfristig stärker verändern als gedacht.

Timing

Entstanden sind die Gedanken am 1. April 2026.

Wer dahinter einen schlechten Aprilscherz vermutet, der hat absolut recht! GLÜCKWUNSCH!

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