Raphaela Kirschnick im Gespräch mit Matthias Herzberg, Geschäftsführer im Schweinfurter Artroom, 11 Mitarbeitende und 1 Auszubildender, Ambassador für Wella Professionals (artroommh.com).
Matthias, du erhältst aktuell viel PR in eurer Regionalpresse über euren Umstieg auf die 4-Tage-Woche. Wie kam es zu dieser Entscheidung?
Matthias Herzberg: Seit ca. 2 Jahren denke ich darüber nach und habe viele Gespräche mit Kolleg*innen geführt, die diesen Weg bereits gegangen sind. Viele sind so positiv, dass es mir Mut gemacht hat. Wir brauchen New Work Konzepte für unsere Mitarbeitenden. Überall wird von Home-Office oder flexiblen Arbeitszeiten gesprochen, das ist bei uns aber nicht möglich. Mitarbeitende können nicht kommen und gehen, wann sie wollen, nicht einfach zu Hause arbeiten, also möchte ich etwas anderes bieten. 4-Tage-Woche ist unsere Lösung dafür.
Mit welchen Vorgaben hast du dich an dieses Projekt gemacht?
MH: Ich kann nicht Stunden reduzieren, bei gleichem Gehalt! Das rechnet sich niemals, und ich möchte ganz sicher nirgends Abstriche machen müssen und so habe ich verschiedene Optionen durchkalkuliert. Es ist aber dann eine besondere Dynamik im Team entstanden.