Die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, traf sich am 28. Juni am Rande der Plenarsitzung mit Vertretern des Fachverbandes Friseur und Kosmetik Baden-Württemberg, um über die Zukunft des Gewerks zu sprechen. Besprochen wurden die Rückzahlung von Corona-Soforthilfen, stagnierende Umsätze und die Ausbildungssituation.
Die Vertreter des Friseurhandwerks forderten mehr Spielraum bei den Rückzahlungen der Corona-Soforthilfen und eine Verlängerung des Zeitraums für die Ratenrückzahlung. Zusätzlich verlangten sie finanzielle Unterstützung für die Ausbildungsbereitschaft durch die Wiedereinführung der staatlichen Ausbildungsprämie.
Eine weitere Forderung war die Senkung der Mehrwertsteuer für Friseurdienstleistungen auf 7%. Ministerin Hoffmeister-Kraut und Landtagsabgeordneter Thomas Dörflinger signalisierten ihre Unterstützung für diese Forderung.
„Die europäischen Nachbarländer setzen längst auf einen reduzierten Mehrwertsteuersatz in der Friseurbranche und in der Gastronomie. Wir wünschen uns deshalb, dass sich die Landesregierung, ebenso wie für den Erhalt des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie, für die Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes auch für die Friseurbetriebe einsetzt“, so Obermeister Boris Aierstock aus Biberach.