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10.09.2025

224 Tage, um Stelle im Handwerk zu besetzen – Tendenz steigend

Schon seit zehn Jahren dauert es immer länger, bis Betriebe im Handwerk offene Stellen besetzen können. Im Vergleich zum Gesamtmarkt ist das Handwerk massivst betroffen. Vor allem das Friseurhandwerk sticht mit einer Negativentwicklung heraus...

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Vakanzzeit offenbart Besetzungsprobleme bei gemeldeten Stellen

Die Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA) belegen, dass es für Handwerksbetriebe immer herausfordernder wird, eine offene Stelle zu besetzen. Die Dauer vom frühestmöglichen Besetzungszeitpunkt bis zur Abmeldung einer offenen Stelle bei Arbeitsagenturen und Jobcentern (durchschnittliche abgeschlossene Vakanzzeit) zeigt dies deutlich.

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Die Vakanzzeit stieg für Stellen im Handwerk von 104 Tagen im Jahr 2015 auf 224 Tage im Jahr 2024

Zum Vergleich: Die Vakanzzeit aller gemeldetem Stellen stieg im selben Zeitraum von 84 auf 160 Tage.
Damit ist die Vakanzzeit im Handwerk in zehn Jahren um 120 Tage gestiegen, während der Anstieg bei allen Stellen nur 86 Tage beträgt. Die Betriebe mit Handwerksberufen brauchen also nicht nur länger bei der Stellenbesetzung, der Anstieg der Vakanzzeit ist außerdem größer als bei allen Berufen insgesamt.

Dabei sind die Fachkräfteengpässe in Handwerksberufen groß. Allein 40 Berufe, darunter Friseur, auf Fachkräfteniveau, die typischerweise im Handwerk ausgeübt werden, sind aktuell von einem Fachkräfteengpass betroffen. Die Besetzungsprobleme stehen also auch im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel.

Gleichzeitig gibt es immer weniger sozialversicherte Beschäftigung im Handwerk im Gegensatz zum allgemeinen Arbeitsmarkt Trend.

Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Handwerksberufen sinkt – im Gegensatz zum Trend insgesamt

Die Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in einem Handwerksberuf untermauert diesen Befund. Denn die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Deutschland insgesamt wächst seit Jahren stetig an, von 30,7 Millionen im Juni 2015 auf rund 34,8 Millionen im Juni 2024. Das entspricht einem Plus von 13 %. Im gleichen Zeitraum sank die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung im Handwerk seit 2015 um 110.000 Beschäftige von 3,5 Millionen auf 3,4 Millionen, also -3 %.

Im Friseurhandwerk ist der Rückgang weitaus dramatischer. Waren es im Jahr 2015 noch 145.150 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte, waren es im Dezember 2024 nur noch 116.701, das entspricht einem Rückgang von -19,6 % seit 2015. 

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