Im neu renovierten Salon empfängt mich Max Höhn, ich soll unbedingt ein neues spektakuläres Pflegetreatment von Joico kennenlernen, aber mehr noch, wir plaudern über Gott und die Friseurwelt.
Raphaela Kirschnick: Wunderschön ist es bei Dir und so neu, was hat Deine Raumgestaltung beeinflusst?
Max Höhn: Ich wollte schon immer ein Wohnzimmer mit Loftcharakter. Klare Formen und trotzdem gemütlich. Gäste sollen sich wohlfühlen, Komfortzone in der es mal nur um mich geht. Also den Gast! Genau so wichtig ist natürlich auch, dass wir uns wohlfühlen. Der Laden ist ja schließlich mein Baby. Mein Risiko mein Kind.
Das Raumkonzept darf den Arbeitsabläufen nicht im Weg stehen. Wenn wir wissen, wo alles seinen Platz hat, dann läuft alles ganz automatisch. So werden die Service Standards zu dem >Korsett, das uns dann den Tag über trägt.
Unordnung bringt mich leicht aus meinem Schneidekonzept, da beuge ich gerne vor.
Dürfen Mitarbeiter denn mitreden?
MH: Auf alle Fälle! Die Idee der Vorhänge kam vom Team. Nach dem kalten Winter im letzten Jahr regten sie Vorhänge vorm Eingang an. Das habe ich gerne aufgegriffen und einen tollen schweren Wollstoff gefunden der uns jetzt wenn Gäste herein kommen ein bisschen vor der Kälte schützt. Alte Berliner Salonkultur, jedoch puristisch modern, im Heute neu interpretiert, das gefällt mir.
Was meinst Du mit alter Berliner Salonkultur?
MH: Den Friseur als Marktplatz einer Gesellschaft. Ich mag mich ganz klar abgrenzen von Ladenstrukturen, wo Menschen sich gestapelt tummeln. Das kann auch toll sein, hat aber nichts mit meiner Seele zu tun. In meinem Laden mag ich Begegnungen fördern oder ein Podium bieten für Künstler, Lesungen und Gesangsabende.
"Den Friseur als Marktplatz einer Gesellschaft..."
Durch meine Schauspielvergangenheit hab ich da natürlich einen besonderen Bezug. Ich habe auch alles zu trinken da, von Cola bis Gin Tonic, das wir im Übrigen nicht verrechnen. Denn meine Gäste sind meine Gäste.
Ich werde mit JOICO Defy Damage gewaschen, gepflegt, besprüht und mit Dom Perignon verwöhnt (Achtung Schleichwerbung)