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05.08.2022

Von diesen 10 „toxischen“ Kunden-Arten sollt ihr euch lösen

Kund*in oder Energie-Vampir? Jack Martin warnt vor bestimmten „Typen“, die dem Unternehmen mehr schaden als Geld bringen.

Oft sagt es schon das Bauchgefühl, ob Kund*innen zum Salon passen oder nicht. Dann drückt man ein Auge zu, denn Kund*in ist König*in … Star Colorist Jack Martin hat die 10 „toxischen” Typen zusammengefasst, die dann und wann den Salon aufsuchen und sich als Energie-Vampire herausstellen. Er fasst es folgendermaßen zusammen: „Seid nicht verärgert, wenn ihr einen problematischen Kunden verliert, denn wenn sich eine Tür schließt, werden sich viele Türen mit den richtigen Leuten öffnen, die eurem Unternehmen nützen.“  Wenn man den Salon weiterhin erfolgreich führen möchte, sollte man sich von folgendem Typos zum Wohle des Teams und Salons fernhalten.

1- Schnäppchenjäger*in

Kund*innen müssen Preise ebenso respektieren wie euer Fachwissen. Ihr arbeitet sehr hart hinter dem Stuhl, mit viel Mühe und auch Hingabe, um die Person auf dem Friseur-Sessel glücklich zu machen. Im Gegenzug sollten diese eure Preise respektieren und nicht feilschen.

2- Die Unterbewerter*in

Haltet euch von allen fern, die eure Salon-Dienstleistungen als „einfachen“ Schnitt oder Farbe abtun, um weniger bezahlen zu müssen. Sie unterschätzen den Wert eurer Arbeit, bevor diese überhaupt begonnen hat.

3- Saloneinkäufer*in

"Ich habe schon viele Salons ausprobiert, hoffentlich sind Sie der richtige". Da habt ihr’s: Das erste Zeichen für ein großes Problem. Oder wie Jack Martin es beschreibt: „Fahrt nicht mit einem Bus, der schon zu viele Unfälle hatte.“

4- Problemsucher*in

Wenn Kund*in das Haarproblem nicht klar erklären kann, werdet ihr es auch nicht lösen können. Achtung: Ärger vorprogrammiert!

5- Erwartungshalter*in

Von Schwarz auf Blond in einer Stunde. Gesundes, volles Haar ohne Länge zu verlieren! Dieses Wunschkonzert könnt ihr nie erfüllen. Die Prognose: Anstatt Freude gibt es hier Frust! Wir alle haben schon unmögliche Erwartungen und Wünsche gehört. Wenn man trotz viel Geduld und Spucke keine Einsicht bekommt, ist es für das Wohl aller besser, so eine Kund*in ohne Service aus dem Salon zu gehen zu lassen …

6- Eigenverantwortungsleugner*in

Ihr habt hervorragende Arbeit geleistet und das Ergebnis sieht nach dem Service perfekt aus. Da Kund*in sich der Verantwortung entzieht, die Haare zu Hause ordentlich zu pflegen, sieht das Haar beim nächsten Salonbesuch wieder katastrophal aus und beschwert sich. Wohl kaum eure Schuld!

7- Eilige

Dienstleistungen überstürzen, gehetzt stylen – das kann nur schief gehen! Auf Personen, die nicht einsehen, dass perfektes Service Zeit braucht, kann Salon verzichten.

8- Respektlose

Egal, wie viel das Gegenüber zu zahlen bereit ist, Respektlosigkeit raubt Kraft und Energie. Wertschätzenden Kund*innen tun doppelt gut. Denn diese wissen, dass ihr mit ihnen und nicht für sie arbeitet. Es ist eine vollständige Partnerschaft.

9- Besserwisser*in

Wenn Kund*innen in eurem Salon sitzen, sind diese wegen eures Fachwissens hier, nicht umgekehrt. Höflich, aber bestimmt klar machen, denn für das Ergebnis seid ihr letztendlich verantwortlich!

10- Meinungslose

Kennt ihr das: Kund*in liebt die Friseur nach dem Service und am nächsten Tag fällt die fette Beschwerde, weil die Nachbarin anderer Meinung ist … Ärgerlich und deswegen auch ohne Zukunft.