Petra Brockmann (Credit: Sandrino Donnhauser) und Landesinnungsmeister Sven Heubel (Bild re.v.li.) mit den Berufsschullehrerinnen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie ORGÆNICs Moritz Gebhart | Credit: LIV Thüringen/Sachsen-

28.11.2025

Schnittlogik fürs Klassenzimmer: ORGÆNIC trifft Berufsschule

Berufsschullehrerinnen in Thüringen/Sachsen-Anhalt lernen die innovativen Ansätze des Orgænic Haircutting kennen. Im gemeinsamen Seminar mit Petra Brockmann und in Kooperation mit dem LIV entstehen frische Perspektiven, die den Unterricht bereichern.

Was ist Orgænic Haircutting? Wie verändert diese Methode die Sicht auf das Haareschneiden und wie kann diese Methode im Berufsschulunterricht umgesetzt werden? Eine zweitägige Fortbildung, die jüngst für Berufsschullehrerinnen aus Thüringen und Sachsen-Anhalt stattfand, begeisterte mit Didaktik, Handwerk und Haltung und traf durchweg auf positive Resonanz.

Begleitet vom Landesinnungsverband (LIV) der Friseure und Kosmetiker Thüringen/Sachsen-Anhalt und in Kooperation mit Orgænic Lifestyle signalisiert diese exklusive Fortbildung, dass Ausbildungsqualität nicht „nebenbei“ entsteht, sondern als gemeinsame Aufgabe getragen werden muss.

Eine moderne, qualitativ hochwertige Ausbildung ist der Schlüssel zur Zukunft unseres Handwerks“, ist Landesinnungsmeister Sven Heubel überzeugt. „Deshalb ist es uns ein großes Anliegen, unsere Berufsschullehrerinnen und -lehrer bestmöglich zu unterstützen, zu inspirieren und gemeinsam neue Wege zu gehen.“

Ein Perspektivwechsel, der nicht „kreativ“, sondern präzise ist

Im Zentrum des Seminares „Haare neu denken“ standen Petra Brockmann und Moritz Gebhart von der ►Orgænic Academy. Ihr Thema: Orgænic Haircutting – eine Arbeitsweise, die das Arbeiten mit Haaren verändert, weil sie die Reihenfolge der Entscheidungen verändert: „Beim Orgaenic Cutting gibt nicht die Optik des Haarschnitts die Technik vor, sondern die Physikalität des Haares … und die Proportionalität der Trägerin“, so Petra Brockmann im ►Interview mit imSalon.

Orgænic Haircutting ändert die Perspektive und gibt den Lehrkräften eine Struktur mit auf den Weg, die sie in Lernschritte übersetzen können: Analyse vor Technik, Entscheidung vor Routine und ein Ergebnis, das nicht nur im Moment überzeugt, sondern im Alltag bestehen soll.

Resonanz: Praxisnah, inspirierend, langfristig nutzbar

Die Resonanz der teilnehmenden Berufsschullehrerinnen war durchweg positiv. Der praxisnahe Austausch, der inspirierende Perspektivwechsel und die nachhaltige Wirkung des vermittelten Wissens gefielen besonders.

Mit Formaten wie diesem stärkt der LIV die Innovationskraft des Friseur- und Kosmetikhandwerks in Thüringen und Sachsen-Anhalt und setzt ein klares Zeichen für gelebte, aktive Zusammenarbeit im Sinne einer zukunftsfähigen Berufsbildung.

Warum die Zusammenarbeit zwischen Berufsschule und Unternehmen wie Orgænic entscheidend ist

Die Zukunft der Friseurausbildung entsteht dort, wo Berufsschulen und Handwerksbetriebe gemeinsam Verantwortung übernehmen und nicht getrennt voneinander optimieren: Schulen übersetzen neue Fachlogiken in Lernschritte und neue Bewertungen, Betriebe liefern die Praxisrealität, das Tempo und den Qualitätsanspruch und Verbände wie der LIV können den Rahmen schaffen, in dem beides zusammenkommt.

Fortbildungen wie „Haare neu denken“ zeigen, wie aus einem fachlichen Ansatz ein gemeinsames Ausbildungsverständnis werden kann und das nachvollziehbar, praxisnah und so wirksam ist, dass es die nächste Generation nicht nur ausbildet, sondern befähigt.

Interessiert an den Weiterbildungsangeboten der OrgænicAcademy?

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