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29.09.2020

Merkel: Erneuter Lockdown soll verhindert werden

Für Friseure sind das erstmal gute Nachrichten, ein neuerliches Herunterfahren der Wirtschaft soll mit allen Mitteln verhindert werden. Wenn sich alle weiterhin an die Grundregeln halten und die neuen Ampelartigen Warnstufen beachten …

In der heutigen Pressekonferenz präsentierten Bundeskanzlerin Angela Merkel, Bayerns Ministerpräsident Markus Söder und Hamburgs Regierungschef Peter Tschentscher neue Maßnahmen auf die man sich zuvor mit den Länderchefs geeinigt hatte.

Merkel betonte in ihrer Ansprache klar die ‚schwierigere Zeit‘, die vor uns läge und die verlange, dass Corona-Regeln wegen steigender Infektionszahlen schärfer werden müssen.

Dabei will man nun verstärkt "regional, spezifisch und zielgenau agieren“. Vermeiden will man einen neuerlichen Shutdown, also ein weitgehendes Herunterfahren des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens für das ganze Land.

Für Friseur Unternehmer sind das erstmal gute Nachrichten, die Wirtschaft soll soweit als möglich am Laufen gehalten werden. Dazu gehört auch die Betreuung der Kinder, die sichergestellt werden muss, der Schul- und Kitabetrieb wird aufrechterhalten.

Vorerst bleiben alle Grundregeln wie Abstand, Maskenpflicht sowie die empfohlenen Hygienemaßnahmen. Bußgelder werden jedoch weiterhin angehoben und neue eingeführt.  

Eine Art Ampel legt mit unterschiedlichen Warnstufen fest, wie ab bestimmten Werten an Neuinfektionszahlen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen reagiert werden soll.

Die aktuellen Maßnahmen betreffen vor allem Feiern im Öffentlichen Raum, sowie die Gastronomie. Der Dienstleistungsbereich rund um Friseure wurde nicht erwähnt, ein gutes Zeichen, sind doch bis dato keine Clusterbildungen in unserer Branche bekannt.

Aussichten auf Lockerungen gibt es allerdings keine, es heißt also auch für die Friseure weiterhin durchhalten.