Harmloses Kundenmail oder schon meldepflichtige Datenpanne?
Datenschutz-Grundverordnung

Harmloses Kundenmail oder schon meldepflichtige Datenpanne?

Die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) gilt ab 25.Mai 2018 und verunsichert viele Friseure. Was darf ich noch machen - worauf muss ich achten?!

Dieser Fehler ist uns allen schon passiert!


Man verschickt ein Kundenmail und stellt alle Empfänger in "cc" (Carbon Copy).
Weil wer will schon alle Kunden einzeln anschreiben? Das Problem: Ihr habt damit alle persönlichen Daten öffentlich gemacht. Alle Empfänger sehen die Mailadressen der anderen Empfänger.
Oder aber: Sie haben eine Mail erhalten, die bereits einen langen Mailverteiler hat und leiten diese an Kollegen weiter.

Meldepflicht an die Aufsichtsbehörde


Was bisher ein peinliches "Hoppala" war, ist nun eine sog. "meldepflichtige Datenpanne". Innerhalb von 72h muss die Panne an die Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Eine Datenpanne muss immer an diejenige Aufsichtsbehörde gemeldet werden, in deren Bundesland die Firma ihren offiziellen Firmensitz hat. Außerdem müssen alle betroffenen Personen informiert werden.

Die einfache Lösung


Alle Empfänger in BCC (Blind Carbon Copy) setzen. Dadurch werden die Mailadressen unsichtbar. Als Empfänger könnt ihr z.B. eure eigene Mailadresse eingeben. Damit seid ihr auf der sicheren Seite und eure Kundendaten sind geschützt!


-> Weitere Beiträge zur Datenschutz-Grundverordnung

Mai 2018

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