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Gedanken, von einem, der auszog, etwas Kreatives zu wagen
Marketing & PR

Gedanken, von einem, der auszog, etwas Kreatives zu wagen

von Raphaela Kirschnick

Wenn man durch New York’s Soho wandelt, dann stellt man immer wieder fest, dass es hier etliche ungewöhnliche und kreative Läden gibt, die man bei uns nicht findet. Stimmt leider! Aber hoffen lohnt sich, denn auch hierzulande sind innovative Läden im Kommen.

Einige kreative Vorreiter gibt es bereits und sie beweisen, dass es geht. Einer davon ist Andreas Wall, der sich mit seinem Erfolgskonzept ‚be a good girl’ in den vergangenen Jahren in Wiens 7. Bezirk als ‚Trend-Fashion Salon & Store’ positioniert hat.

Be different …! Schon das erste Mal, als ich an diesem Salon-Fashion-Store vorbeikam, wurde ich aufmerksam und neugierig. „…wer jenseits vom Mainstream einkaufen möchte, dem bietet ‚be a good girl’ eine echte Alternative“ berichtete MTV Fashionzone über dieses coole Ladenkonzept. Denn ‚Be a good Girl’ ist wirklich anders! „Ich wollte schon immer mal was anderes machen als nur ein Friseurgeschäft, welches ich bisher immer hatte.“ So Andreas Wall, Geschäftsführer und Gründer von ‚be a good girl’. „Mode hat mich schon immer interessiert: Mode von Kopf bis Fuß, das wollte ich umsetzen und so fing auch alles an.“

Be conceptional …! Das Konzept ist verblüffend einfach: ‚be a good girl’ ist eine Kombination aus Friseursalon und Shop – Mode von Kopf bis Fuß. Angeboten werden außergewöhnliche Produkte, welche eigenständig und langlebig sind. Marken wie ‚Erfolg’ – Körperwäsche, ‚Freitag’ – Recycling Taschen, ‚Belly Button’ - Schuhe aus Tokyo,‚ Pen’s Bungalow’ - Vintage Mode aus Wien, ‚Joico’ Haarpflegeprodukte aus Amerika sowie einige andere. Eine Fülle an trendigen Marken, die es nicht überall gibt und die gezielt eine avantgardistische Zielgruppe ansprechen.

Be special …! Mittlerweile hat sich Andreas Wall nicht nur bei seiner Kundschaft etabliert, er hat sich auch einen Namen als Trendsetter in der Industrie erworben. „Ich brauche gar nicht mehr auf die Suche nach interessanten Neuheiten zu gehen. Firmen kommen auf uns zu, da innovative Läden gesucht werden. So haben wir mittlerweile von Nike und Levi’s Sonderkollektionen im Programm“. Und das Besondere, für einige Sonderkollektionen hat Andreas Wall den Exklusiv Vertrieb für Österreich. Hier gibt es Designer-Nikes, die nicht mal im großen Nike Flagship-Store erhältlich sind.

Be present …! Damit seine treue Kundschaft immer auf dem Laufenden ist, gibt es einen regelmäßigen Email-Newsletter, der über neue Kollektionen und Specials informiert. Denn das Sortiment wird ständig durch neue Extravaganzen aufgepeppt. Ob mit besonderen Kameras, mit Musik CD’s von Szene Newcomern oder mit Fashion relevanten Büchern, es gibt immer Platz für Neues. Doch überfüllt wirkt der Laden nie.
Auch die Website ist einen Besuch wert. Denn dort kann man das Store Konzept mit allen Facetten online erleben: www.beagoodgirl.com

Be creative…? „Haare, Design und Mode, das gehört einfach zusammen“. Dennoch Andreas Walls Herz gehört den Haaren. So hat er 12 Basishaarschnitte, die individuell austauschbar und kombinierbar sind, zusammengestellt und vertreibt diese erfolgreich auf Video. In ästhetischer Weise wird die Lust am Haare schneiden vermittelt. Die Schnittkollektion wird mittlerweile an Schulen in Spanien, GB und Deutschland gelehrt. Um nur € 72,- / Video (es gibt insgesamt 3 Videos) kann man sich über Basiswissen und Basisschnitte informieren und diese trainieren. (zu bestellen auf www.beabadgirl.com)

Be functional…! Die Innen Architektur auf insgesamt 170 qm² wird durch ein Modulsystem bestimmt. Das beliebig variierbare System ist flexibel und adaptierbar für jede Situation, wie z.B. regelmäßig stattfindende Modeschauen, etc. Eine flexible Wandgestaltung erlaubt unterschiedliche Projektionen (von Images über Regale und Spiegel). Und Stahlrohrmöbel sind als Tischplatten, Laufsteg oder Podium benutz- und kombinierbar.

Be economical …! Das Tolle an der Salon – Store Kombination ist, dass sich die Geschäftsbereiche gegenseitig befruchten. Hierzu A. Wall: „Während der Salon die fixe Komponente darstellt und monatlich einen kalkulierbaren Basisumsatz sichert, ist das Retail Geschäft mit heftigem Auf und Ab schwer kalkulierbar.“ Anfänglich war die Aufteilung 50/ 50, mittlerweile ist die Entwicklung des Verkaufs allerdings etwas stärker.

Be qualified …! Bei der Eröffnung zeichnete sich die Kundschaft hauptsächlich durch Stammkunden des vorherigen Salons aus. Immer mehr Neugierige kamen hinzu, angezogen hauptsächlich durch den Retailbereich. Mittlerweile gibt es etwa ein Drittel reine Store- und ein Drittel reine Salonkunden. Immerhin 30% seiner Haarkunden kaufen hier auch ein. Im Salon wirken 4 Stylisten. Ein gestaffeltes Preissystem (Jung-Stylist bis Top Stylist) spricht ein breites Publikum an. ‚be a good Girl’ bietet eine sorgfältige und innovative Rundumbetreuung die Haare, Haarschnitt und Farbe beinhaltet.

Be recognizable…! „Eines der wichtigsten Elemente von Anfang an war die graphische Umsetzung des sehr kreativen Konzeptes“ so Andreas Wall. Wir haben viel Wert gelegt auf Logo und Corporate Identity, die sich in allem widerspiegelt. So konnte schnell eine Marke mit hohem Wiedererkennungswert im Markt verankert werden. Auch die Presseunterlagen sind hochprofessionell aufbereitet und so gibt es viele Pressestimmen quer durch namhafte heimische und ausländische Presse.

Be yourself, …! Die Umsetzung klingt sehr kostenintensiv, aber man kann auch mit kleinen Mitteln große Dinge bewegen. Jedem Neueinsteiger empfiehlt Andreas Wall: „ Fangt klein an. Startet mit so geringen Investitionen wie möglich und entwickelt euch schrittweise mit der eigentlichen Geschäftsentwicklung weiter“. Das spart Geld, Zeit und viele Nerven. Das Wichtigste ist ein gutes Konzept, indem man sich selbst wieder findet. „Findet euren Stil, und setzt diesen um.“ empfiehlt Andreas Wall. Schließlich hat auch er selbst 5 Jahre Zeit gehabt, um da zu sein, wo er heute ist.

Zum Abschluss fügt Andreas Wall hinzu: „Vor 5 Jahren war der Start für mein Konzept noch wesentlich schwerer, als er es heute sein würde. Es gab viele Neugierige aber auch viel Konfusion.“
Mittlerweile sind die Österreicher sehr viel offener für neuartige Storekonzepte geworden. Wir dürfen also auf die nächsten Jahre und ihre Entwicklung gespannt sein.

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