I love TIGI
Friseur PR: Keine Vorstellung davon, was ich in der Hand halte…
Marketing & PR

Friseur PR: Keine Vorstellung davon, was ich in der Hand halte…

Friseure haben so viel zu sagen, bei der Friseur PR wird’s allerdings rasch langweilig, weil irgendwie kommt immer wieder das Gleiche: Vorher-Nachher, tolle Images, Trends, „Ihr Friseur stellt sich vor“ oder Andere machen Presse für die Branche und die ist fast immer negativ, müssen wir doch stets herhalten für Niedriglohndebatten und dergleichen.

Die Düsseldorfer IMAGE Hair-Group rund um Marco Overath hat was erfrischend anderes angeregt, etwas das nachhaltig zur Wertigkeit einer ganzen Branche beiträgt. Eine ganze Seite in der „Rheinischen Post“, das ist schon eine Leistung, im Blickpunkt die Schere und eine klare Botschaft: Schauen Sie Ihrem Friseur doch mal aufs Handwerkszeug. Echt interessant!

Und so ist's geschehen:


Wie sind Sie zur Anzeige in der Rheinischen Post gekommen?
Dominic Aquaro (oben im Bild): Durch Zufall, Hans Onkelbach, Redakteur bei der Rheinischen Post, ist ein Freund und Kunde von mir. Ich schwärmte beim Haareschneiden von meinem Besuch im Tondeo-Werk in Solingen, meiner neuen Schere, hab viel darüber erzählt und er fand es interessant.

Und wie war die Resonanz?
Marco Overath: Ein Großteil unserer Kunden liest natürlich die Rheinische Post und wir werden sehr oft darauf angesprochen. Es hat schon für viel Aufmerksamkeit gesorgt.

Dominic, was hat dich bei deinem Besuch im Werk von Tondeo so beeindruckt?
Dominic Aquaro Ich hatte ja keine Vorstellung davon, was wir da in der Hand halten. 124 Arbeitsschritte für eine Schere, das sind so viele Dinge, über die man gar nicht nachdenkt.

Was haben Sie gelernt?
Dominic Aquaro Was mich am meisten fasziniert hat, sind die vielen kleinen Arbeitsschritte in Handarbeit. Da sitzen drei Leute nebeneinander und kloppen die Scherenblätter per Hand mit dem Hammer, dann wird die Schere weitergegeben und verfeinert.

Was bedeutet das für Ihre Arbeit?
Dominic Aquaro Wie oft wir in unserem Friseur-Leben die Schere auf und zu machen... dabei bewegen wir einiges an Gewicht in unserer Hand. Damit beschäftigen sich die Menschen in der Scherenproduktion. Je besser die Schere ausgelastet ist, desto weniger ist der Aufwand für unsere Gelenke und Knochen.

Marco Overath rechts & Dominic Aquaro links Vienna Fashionweek 2016


Und Ihre Kunden?
Marco Overath: Es interessiert natürlich nicht alle Kunden, mit welcher Schere man schneidet. Dennoch bietet der Artikel eine Gesprächsbasis, um darauf aufmerksam zu machen. Es ist jedoch immer wieder großes Thema bei Seminaren und unter Friseuren.

Wieviel PR machen Sie normalerweise?
Marco Overath: Wir sind gerade dabei viel mehr zu machen und nutzen dafür vor allem die sozialen Netzwerke Facebook und Instagram. Dadurch erhalten wir eine größere Reichweite.


Unser Fazit: Wir finden diese PR klasse, anders, neu. Wir brauchen Imageaktivitäten die Zeichen setzen und den Friseurberuf von unterschiedlichen Seiten beleuchten. Wenn dabei Elemente ins Rampenlicht rücken, die mit einer hohen Wertigkeit behaftet sind, dann bedeutet das Imageabrieb.

Ein besonderes Danke an das IMAGE Hair Group Team



Februar 2015

Haarliebhaber gesucht - auf der HAARE 2017
nach oben
© 2017 imSalon Verlags GmbH | Newsletter | Impressum | AGB | Kontakt | Datenschutz | facebook.com/imSalon.de