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BEST BRANDS 2010 und was wir daraus lernen können
Marketing & PR

BEST BRANDS 2010 und was wir daraus lernen können

Wirtschaftlichkeit und vor allem Konsumenten Vertrauen bewerten die wichtigsten Marken der jährlichen GFK Konsumentenstudie BEST BRANDS. Der Blick über den Tellerrand zeigt: Auch wir können daraus so einiges lernen, nämlich wie die Masse tickt und was moderne Salons brauchen.

Die großen Gewinner bei der Wahl der BEST BRANDS 2010 sind GOOGLE, LEGO und HENKEL in unterschiedlichen Kategorien.

Gewinner in der Kategorie Unternehmensmarke: GOOGLE

Googeln ist aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken und ist als fixes Wort bereits im Duden aufgenommen. All jene, die noch immer meinen, Internet braucht die Friseurwelt nicht, sollten sich spätestens jetzt fragen, was denn passiert, wenn Ihre potentiellen Neukunden nach einem Friseur googeln. Auf Webseiten wie MeineStadt.de in Deutschland ist „Friseur“ übrigens der drittmeistgesuchte Begriff.
Wenn Sie Ihr Geschäft für die Zukunft fit machen wollen, dann ist das Internet (eine eigene Website | Webmarketing) unerlässlich und Sie handeln grob fahrlässig, wenn Sie sich hier nicht bald einbringen.

Gewinner in der Kategorie Produktmarke: LEGO

„Wir profitieren davon, dass es jetzt eine Elterngeneration gibt, die selbst schon mit Lego gespielt hat“, weiß Korbes, Vice President Marketing LEGO und ergänzt: „Die Kombination zwischen Qualität, die die Eltern anspricht, sowie Spaß und Kreativität, die die Kinder ansprechen, scheint die Gewinnerformel zu sein.“
Kinder werden nach wie vor in vielen Salons vernachlässigt und sind eher ungern gesehen Gäste. Überhaupt wird wenig für den Kunden-Nachwuchs im Salon getan, man wächst mit der bestehenden Zielgruppe mit und läuft Gefahr irgendwann den Anschluss zur nachfolgenden Generation zu verpassen. Außerdem fühlt sich die Mutter dort besonders wohl, wo sie ihre Kleinen in guten Händen wissen und das wird immer wichtiger.
Betrachten Sie Ihren Salon einmal ganzheitlich und nehmen Sie Ihre Aktivitäten rund um Kinder ins Visier, sind diese aktuell und zeitgerecht?

Gewinner in der Kategorie Nachhaltigkeit: HENKEL

Es muss nicht gleich Bio sein, aber um Nachhaltigkeit kommt man in Zukunft nicht mehr umhin.
Umweltbewusstsein, regionaler Fokus und organische Produktion sind Elemente mit denen man sich neu positioniert. Henkel schafft es bereits in allen Segmenten eine Balance zwischen Ökologie und Ökonomie zu schaffen. Ein gutes Beispiel aus dem breiten Markenspektrum des Unternehmens ist Schwarzkopf, das bereits mit der Produktmarke ESSENSITY bewiesen hat, dass Nachhaltigkeit und Natürlichkeit der Weg sind, um die Zukunftszielgruppe der LOHAS Personen die den Lifestyle of Heath and Sustainability leben) anzusprechen.
Das ist besonderes in der Kommunikation von Bedeutung, denn Verbraucher wollen in der Kommunikation mehr und mehr Informationen rund um dieses Thema haben. Nachhaltigkeit und Gesundheitsbewusstsein machen das Image einer Firma aus.
Also reden Sie LAUT darüber, wenn Sie „Bio“-Produkte in Ihr Sortiment aufnehmen, es gibt mittlerweile von allen großen Firmen tolle Serien aus Naturprodukten. Außerdem hat Österreich einige Naturprodukt-Pioniere, allen voran Haarmonie Naturfrisör und Less is more organic haircare.
Aber auch im Salon können Sie mit kontrolliertem Wasserverbrauch und Energiespar-Tools klare Akzente setzen … die Zauberformel: Tu Gutes und vor allem SPRICH darüber!

Um erfolgreich in die Zukunft zu gehen, dafür finden wir viele bedeutende Hinweise in dem was in unserer Umgebung und in anderen Branchen passiert. Also Augen auf und umsetzen.
Viele weitere Informationen, rund um die Studie, lesen Sie übrigens auf

www.bestbrands.de



Raphaela Kirschnick

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