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10 Tipps um Ihre Salonmarke perfekt zu inszenieren
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10 Tipps um Ihre Salonmarke perfekt zu inszenieren

Ist Ihr Salon ein Markenzeichen? Spricht man den Namen aus und ein jeder weiß sofort wer gemeint ist (Sie? Friseur/ Nagelstudio/ Restaurant?…) und was damit verbunden ist (Qualität/ Service/ Mode/…)?
Planen Sie die Eröffnung eines Salons, sind auf der Suche nach einem neuen Namen? Ist Ihr Logo schon sehr alt und Sie überlegen eine Überarbeitung? Sie expandieren, Sie erarbeiten ein neues Konzept,…? Es gibt zahlreiche Gründe sich mit dem Thema Marke zu beschäftigen! Ein paar wichtige Punkte haben wir für Sie zusammengefasst.

WAS IST EINE MARKE?
Per Definition in der Fachliteratur ist die Marke „ein Name, Begriff, Zeichen, Symbol oder eine Kombination aus diesen Bestandteilen zum Zwecke der Kennzeichnung der Produkte oder Dienstleistungen eines Anbieters und zu ihrer Differenzierung gegenüber Konkurrenzangeboten.
Ihre Salonmarke steht also für Ihr Angebot, für Ihre Leistung und Ihre Philosophie. Sie macht Sie einzigartig und unter diesem Namen lokal oder auch bundesweit bekannt – je nach Größe des Unternehmens und Ihrer Salonzielsetzung.

WIE WERDEN SIE ZUR MARKE?
Das ist natürlich ein fortwährender Prozess. Denn was zählt, ist, dass diese Marke bei Ihrer Kundschaft ankommt, sie konsequent wiederholt erscheint und schließlich, dass man Sie unter dieser Marke kennt.
Haben Sie bereits einen Salon, so haben Sie in der Regel bereits eine Marke oder zumindest einen Salonnamen, der sich etabliert hat. Genau diesen Salonnamen gilt es zu inszenieren, so dass es bei jedem Klick macht, sobald man ihn hört oder sieht. Die Marke setzt sich in der Regel zusammen aus dem Markennamen und dem Markenzeichen.

WAS IST DER MARKENNAME?
Der Salonname ist in der Regel der Markenname: “der verbal wiedergegebene Teil einer Marke“ wie zum Beispiel McDonalds, Wella, Tchibo, Mercedes oder Red Bull. In Ihrem Fall dann z.B. „ HaarSchneiderei“.

WAS IST DAS MARKENZEICHEN…
Das Markenzeichen ist der „erkennbare, jedoch nonverbale Teil der Marke, z.B. ein Symbol, eine Gestaltungsform, eine charakteristische Farbgebung oder Schrift.“ Bekannte Beispiele analog zu oben angeführten Markennamen sind: das goldene M, die Wella-Welle, der Mercedes Stern, die Red Bull-Bullen aber auch der goldene Tchibo Schriftzug mit der Kaffeebohne.
Das Markenzeichen ist das, was sich in unserem Kopf fest verankert und einen hohen Wiedererkennungsfaktor hat.

MARKE IST NICHT GLEICH MARKE!
Eine wirklich gute, ansprechende und unverkennbare Marke zu haben hängt von vielen Faktoren ab. Ein starkes Image wird durch ein starkes Symbol gestützt und fördert die Wiedererkennung, denken Sie da nur an den Apfel von Apple, die Adidas-Streifen, etc.
Die großen Marken veranschaulichen im Großen, was wir im Kleinen anstreben. In der Regel haben Salons eine geografische Grenze, innerhalb welcher sie eine Marke bekanntmachen (z.B. eine Region, ein Stadtteil). Aber sobald Sie eine Expansion anstreben sind die Aufwendungen gleich viel höher. Definieren Sie sorgfältig die Ziele für Ihre Marke.


WIE SOLLTE EINE MARKE SEIN?

Hier gibt es natürlich viele Adjektive, die jeweils von Ihren Zielen und Vorhaben abhängen. Eine Marke sollte unverwechselbar und prägnant sein und einen hohen Wiedererkennungseffekt besitzen.
Sie sollte etwas über Ihr Angebot aussagen. Entweder ist der Friseurbezug im Namen enthalten oder man gibt einen Zusatz hinzu, z.B. „Modern Styles – personal hairdesign“. Es nützt nichts, wenn Sie sich „Schönes Leben“ nennen und man sie für ein Möbelhaus hält. Möchten Sie auf Ihrem Namen aufbauen, dann sollte dieser eine gewisse Bekanntheit haben (siehe Bundy, Sturmayr, Mayer, etc.). Oder Sie stellen eine Verbindung per Zusatz („Subtitle“) her – Z.B. „R. Schneider – Haarkünstler“.

DIE VISUALISIERUNG IHRER MARKE…
Die Erstellung eines Logos aus den von Ihnen vorgegebenen Elementen wie Name und Positionierung sollte beim professionellen Graphiker erfolgen. Erstellen Sie ein „Markenanforderungsprofil“ (=Briefing), welches Ihre Wünsche, Ideen und Zielsetzung beinhaltet, so dass diese im kreativen Prozess berücksichtigt werden.


SO SCHÜTZEN SIE IHRE MARKE …

Haben Sie einen innovativen Markennamen gefunden und diesen kreativ inszenieren lassen, dann können Sie diesen als Marke anmelden.
Hierzu empfiehlt Markenrechtsexperte Rechtsanwalt Dr. Bernhard Tonninger aus Wien: „Man sollte sich durch die Anmeldung einer Marke absichern, wenn man beabsichtigt, mehrere Filialen zu eröffnen, Produkte unter dem Salonnamen zu vermarkten oder gar eine Franchisekette zu begründen. Kleine Salons genießen bereits einen gewissen regionalen Schutz.“
Ein versierter Anwalt prüft zuerst mittels Ähnlichkeitsrecherche, ob nicht bereits ähnliche Marken für die gewünschten Waren und Dienstleistungen eingetragen sind. Die Patentamtskosten einer österreichischen Markenanmeldung belaufen sich auf etwa € 350,--. Die Kosten eines Rechtsanwalts richten sich nach der jeweiligen Vereinbarung. Nach der Eintragung ist Ihre Marke im Markenregister für 10 Jahre geschützt.
Lesen Sie mehr zum Thema Markenrecht für Salons von RA Dr. Bernhard Tonninger > hier klicken.

STELLEN SIE EINZIGARTIGKEIT SICHER!
Im digitalen Zeitalter ist es wichtig, die zur Marke gehörige Webadresse (URL) zu besitzen. Den Wunschnamen bei GOOGLE eingegeben, ergibt ein schnelles erstes Ergebnis. Sichern Sie sich schnell die wichtigsten, verfügbaren URLs (XXX.at/ .com/ .eu/ .co.at).

EINE MARKE FÜR DIE EWIGKEIT…
Sie haben bereits eine etablierte Marke, sind aber nicht sonderlich glücklich damit? Dann sollten Sie überlegen, ob Sie einen völlig neuen Auftritt oder Ihre bestehende Marke modernisieren möchten. Ihre Entscheidung sollte verschiedene Faktoren miteinbeziehen: Wie etabliert ist Ihre Marke? Gehen Ihre Änderungen mit einer Salon-Renovierung einher? Gibt es einen Eigentümerwechsel? Welchen Ruf hat die bestehende Marke? Sind Name und Marke zeitgemäß?

EINE MARKE IST EINE MARKE …
Stellen Sie sicher, dass Ihre Marke überall gleich lautet und aussieht. Ob beim Herold, im Telefonbuch oder auf örtlichen Seiten, versuchen Sie so schnell wie möglich dort Ihre neue Marke einzubinden. Achten Sie auch auf den Wortlaut, Ist der Name Ihres Salons SUPERHAAR dann sollten Sie im Herold nicht als „HaarGmbH Xaver“ stehen. Man wird Sie unter Ihrem Markennamen suchen, nicht unter Ihrem gewerberechtlichen Namen.

Auf eine Marke verlässt man sich. Langfristig bauen Sie ein Image bei Ihren Kunden auf, welches mit Ihrem Namen verknüpft ist und Ihr Salonkonzept widerspiegelt. Denken Sie daran, dieses immer zu erfüllen, denn sonst erhalten Sie schnell ein negatives Image.


In diesem Sinne…wünsche ich Ihnen für 2008 viele inspirierende Tage im Salon!



Ihre Raphaela Kirschnick

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MEHR ZUM THEMA:
MARKENRECHT Wann Sie eine Marke anmelden sollten von RA Dr. Bernhard Tonninger


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