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Royal Hairdressing in Reutlingen: Die Liga
Interview

Royal Hairdressing in Reutlingen: Die Liga

Auf fast 400m2 haben sich Michael und Frank Senner einen Salon mit ganz besonderen Lifestyle geschaffen. Mit uns hat das Brüderpaar über ihren Salon in der alten Fabrik und ihre Wünsche an die Branche gesprochen.

Fakten

2004 von Michael und Frank Senner gegründet
1 Salon | 10 Mitarbeiter | 3 Auszubildende
hauseigenes Fotostudio für Lookbook Shoots und Kollektionen
Arbeiten für die Berlin Fashion Week, GQ Style Night,..


imSalon: Ihr habt fast 400m2 Salonfläche und nutzt sie auch für Events  - wie lange musstet ihr nach der passenden Immobilie suchen?
Wir haben sehr lange gesucht und schließlich hat uns der Zufall geholfen. In einer Reutlinger Bar haben wir eines Abends einen alten Freund getroffen, der Immobilienmakler ist. Im Gespräch kristallisierte sich heraus, dass er vor kurzem ein altes Fabrikgebäude in sein Portfolio aufgenommen hat, welches sich sehr interessant anhörte. In den darauf folgenden Tagen sahen wir uns das Objekt an, waren sofort fasziniert und konnten nicht anders als zuzuschlagen.

"In Paris, Mailand, London.. aber nicht in Reutlingen"



imSalon: Rund um euren Salon und eure Events baut ihr einen richtigen Lifestyle und ein frisches Lebensgefühl auf. Wie kommt das bei euren Kunden an?
Bisher sehr gut und das freut uns natürlich wahnsinnig, denn es ist uns immer ein Anliegen nicht nur durch unser Handwerk zu überzeugen, sondern den Kunden auch eine Atmosphäre zu schaffen, in der sie sich wohlfühlen. Bei Neukunden, die zum ersten Mal bei uns sind, ist es immer wieder schön zu sehen, dass sie wirklich sehr erstaunt sind und durchweg positiv auf das Ambiente und Gesamtkonzept reagieren. Einige meinten auch, sie hätten solch einen Salon in Paris, Mailand, London oder wo anders auf der Welt erwartet, aber nicht in Reutlingen (lacht).

imSalon: Ihr lebt ein richtig schönes Salonkonzept – in eurer alten Fabrik, mit den Events und der schönen Einrichtung.. Woher kam die Idee zu diesem Salon?
Fast könnte man sagen, nachts an der Bar (lacht). Durch das Gespräch über die Location hatten wir direkt schon viele Ideen und Einfälle, wie man dieses puristische Konzept umsetzten könnte. Dabei ist weniger oft mehr und so haben wir mit minimalistischen Elementen gearbeitet, die sowohl clean, als auch etwas anders sind. Unsere neueste Umsetzung sind robuste Schiffstaue, die als Abtrennung dienen und genau zu unserem Konzept passen.



imSalon: Ist es schwierig Mitarbeiter zu finden, die wirklich zu euch passen?
Bisher konnten wir dies nicht feststellen und haben mit unserem Team immer tolle Leute gefunden, die ähnlich wie wir ticken und mit denen die Zusammenarbeit sehr kreativ ist und uns bereichert. Wir können uns zu einhundert Prozent auf jeden Einzelnen verlassen, was natürlich generell ein schönes Arbeitsklima darstellt. Auch liegt uns das Thema Weiterbildung sehr am Herzen, da wir zwei auch für TIGI gerne als Educator arbeiten und Neuerungen und Trends natürlich auch super für den eigenen Salon umsetzen können.

imSalon: Warum habt ihr euch für TIGI entschieden?
TIGI ist für uns die Marke, die von Friseuren für Friseure entwickelt wurde. Ob es die Qualität, das Image oder das Design ist, alles ist perfekt abgestimmt und wir sind davon absolut überzeugt. Das spiegelt sich auch bei der Salonarbeit oder in ganz alltäglichen Situationen wieder – wir sind überzeugt und können dies auch mit gutem Gewissen an unsere Kunden kommunizieren und weitergeben.  

"Wir haben als Brüder ein schönes Ganzes geschaffen"



imSalon: Wie ist es, als Brüderpaar ein Geschäft zu führen? Geht es da besonders harmonisch zu oder fliegen da auch mal die Fetzen?
Es ist nicht immer einfach (lacht), so viel steht fest. Bei zwei Meinungen und letztendlich nur einer Entscheidung braucht man auch manchmal etwas länger, um zu einem Ergebnis zu kommen. Aber wir haben ein ehrliches und offenes Verhältnis, was vieles vereinfacht. So ist es oft auch so, dass etwas, das der eine nicht kann, der andere wieder wett macht und wir uns so sehr gut ergänzen. Fazit für uns: nach 10 Jahren Zusammenarbeit würden wir es sofort wieder tun. Denn jeder von uns alleine hätte vielleicht nur einen Teil geschafft und so haben wir ein schönes Ganzes geschaffen mit dem wir beide super zufrieden sind.



imSalon: Wolltet ihr immer schon gemeinsam einen Salon führen, oder hat sich das so ergeben?
Wir konnten uns das früher nie vorstellen, denn grundsätzlich sind wir sehr verschieden. Aber dies ist eine Einstellung, die viele Geschwister in ihren jungen Jahren mit uns teilen. Heute können wir sagen, dass die Zeit uns schlauer und entspannter gemacht hat und man Dinge nicht mehr ganz so verbissen sieht, wie dies vielleicht früher der Fall war.

"Für uns ist es kein Beruf, sondern eine Berufung"



imSalon: Wünsche an die Branche?
Generell ist die Anerkennung und das Feingefühl immer ein wichtiges Thema. Zwar hat sich innerhalb der Branche schon einiges zum Positiven gewendet; dennoch: eine Weiterentwicklung hin zu dem Verständnis der Vielschichtigkeit und Möglichkeiten, die der Beruf mit sich bringt, liegt uns sehr am Herzen. Denn für uns ist es kein Beruf sondern eher Berufung! Jeder Tag ist anders, genau wie jeder Kunde verschieden ist. Die Kreativität, das Handwerk und die daraus resultierende Begeisterungsfähigkeit eines glücklichen Kunden ist für uns eine tolle Sache, die diesen Beruf ausmacht.

www.dieliga.info


März 2015
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